Am gestrigen Pfingstsonntag stand traditionsgemäß der 8. Lausitz-Marathon auf dem DEKRA-Testoval in Klettwitz an.
Bei wunderschönem Sommerwetter und angenehmen 24 Grad trafen wir uns – Moment! Das schöne Wetter war in der letzten Woche. Also noch einmal von vorn:
Bei sehr windigen 9-10 Grad trafen wir uns gegen 12:30 Uhr an gewohnter Stelle.
In diesem Jahr hatte der Veranstalter das Programm deutlich erweitert, so dass neben den verschiedenen Skate- und Radrennen nun auch ein Mountainbike Wettkampf, sowie ein 5km Straßenlauf und ein 10km Geländelauf angeboten wurde.
Gewohnt professionell wurde man auf die zugehörigen Parkplätze eingewiesen. Die Ordner vergaben die Parkplätze sogar nach Wettkampf, was für ein Service. Als Skater kam man somit in das Privileg eines Parkplatzes am asphaltierten Weg ohne lästige Schotterpassagen.
Dank des ausgeweiteten Programm stand für Lausitz-Neuling Alexander der 5km Straßenlauf auf dem Programm. Natürlich sollte es für ihn um Punkte in der Lausitz-Laufserie gehen. Sebastian stellte sich dem gewohntem Skate-Halbmarathon auf dem Testoval. Für Daniel stand eine unfreiwillige Wettkampfpause an, wie gut nur, dass es beim diesjährigen Mitteldeutschen Skating Cup wieder drei Streichrennen zu verzeichnen gibt.
Sorgenvolle Blicke unserer beiden Sportler in Richtung der näherkommenden schwarzen Wolken hielten die Vorfreude auf die Wettkämpfe in Grenzen. Auch das große Windrad am Lausitzring drehte sich schneller, als in den letzten Jahren.
Um 13:15 Uhr erfolgte dann der Start für den 5km Straßenlauf. Auf einem abgesteckten Kurs innerhalb des Testovals gingen die etwa 70 Starter auf die Strecke.
Immerhin blieb es zunächst trocken und Alexander, im letzten Drittel gestartet, konnte sich Stück für Stück vorarbeiten. Im letzten Viertel des Rennens war es dann aber soweit:
Die große schwarze Wolke brachte Donner, Platzregen und Hagelschauer. Wer konnte, flüchtete in Richtung Auto oder sonstigem Unterstand. Nicht so die tapferen Läufer, hier hieß es trotz der mehr als widrigen Umstände durchhalten, und die Augen in Richtung Ziel halten. Der Wolkenbruch war zum Glück nur von kurzer Dauer, so dass Stück für Stück wieder alle aus ihren Unterschlupfen gekrochen kamen.
Alexander konnte trotz – oder etwa wegen?- dieser Umstände mit 23:18 eine neue persönliche Bestzeit über die 5km erreichen und sicherte sich mit Platz 2 in der Altersklasse zudem 99 Punkte für die Lausitz-Laufserie. Herzlichen Glückwunsch!
AlexPodium
Nun hieß es für Sebastian sich auf dem kommenden Skate Halbmarathon vorzubereiten. Die Regenrollen waren schon zuvor montiert. Eine weise Entscheidung, da zwar der Regen jetzt aufgehört hatte, die Strecke aber natürlich vollständig nass war.
Wie üblich wurden die einzelnen Strecken gesammelt zu den verschiedenen Startpunkten geführt und der Start erfolgte planmäßig.
Schnell formierten sich die Gruppen mit den üblichen Verdächtigen. Etwa bis zu Hälfte des Rennens trocknete die Strecke ab, so dass nicht immer der kürzeste, innere Kurs gefahren wurde, sondern eben der trockene, äußere Teil. Auch der starke Wind tat sein Übrigens. Auf der Zielgeraden deutlich abbremsend, war der Rückenwind auf der Gegengeraden doch auch sehr stark zu spüren.
Leider kam dann der Regen wieder und sorgte für einheitliche – nasse – Verhältnisse.
Trotz der widrigen Umstände lief alles ohne Zwischenfälle problemlos und auch für Sebastian bis etwa km 20,5 nach Plan. Auf der Zielgeraden musste er jedoch abreißen lassen, und sowohl Petja Karsch vom Georg Degen Race Team als auch Reinhard Grimm vom Kolkwitzer SV den Vorrang geben. War es nun mangelnder Grip auf der regennassen Strecke oder doch die Form? Wahrscheinlich eher eine Mischung aus beidem, Regenrennen sind halt nicht die Spezialität.
Trotzdem konnte sich Sebastian 17 Punkte für die Fitnesswertung des Mitteldeutschen Skating Cups sichern.
Erstmalig bekamen sämtliche Finisher auch schwergewichtige Medaillen, eine weitere tolle Entwicklung beim Lausitz-Marathon!
Vielen Dank an den Veranstalter und die vielen vielen Helfer, die uns trotz der widrigen Witterungsverhältnisse wieder mal einen schönen Pfingstsonntag ermöglicht haben.
Wir dürfen gespannt sein, was die kommende Saison noch bringt – Hoffentlich ein wenig besseres Wetter für die kommenden Rennen.