Besser spät als nie wollen nun auch wir den Bericht vom 13. Spreewald Marathon nachreichen. Drei Rennen standen auf dem Programm. Genau das richtige um die
Performance der Mitbuhler auszuloten und sich ein Bild von der eigenen Fitness zu machen. Gestartet wurde mit dem Einzelzeitfahren über 8km. Daniel startete als
erster und überraschte ein wenig mit seiner Zeit im Ziel. Hier scheint es wohl doch die ein oder andere heimliche Trainingseinheit gegeben zu haben. Mit einer
Zeit von 16:34.867 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28,94 km/h konnte er sich im Vergleich zum Vorjahr um 1:13 min verbessern und schrammte mit Platz
4 nur knapp am Treppchen der Altersklassenwertung vorbei. In der MSC Fitness Wertung konnte er sich damit auch im 2. Rennen der MSC Saison die 30 Punkte
ergattern. Sebastian startete ein wenig unglücklicher. Zunehmender Wind sollte nicht sein einziges Problem werden. Kurz hinter Kilometer 2 zwangen ihn 3
nebeneinanderfahrende Skater sein Tempo nahezu auf 0 zu reduzieren. Verkehr beim Einzelzeitfahren, das muss dann schon wirklich dumm laufen. Am Ende konnte er
seine Zeit von letzten Jahr bestätigen, aber wäre ohne Verkehr mit Sicherheit die ein oder andere Sekunde schneller gewesen.

Das nächste Rennen folgte auf dem Fuße. Am Samstag Nachmittag hieß es für Daniel dann auf zum Marathon. Kein MSC Rennen, aber Wertungsrennen für den
Skater König. Da Sonntag ein weiteres MSC Rennen folgen sollte, entschied sich Daniel einen Gang runterzuschalten. Er suchte sich eine schöne Gruppe gespickt mit
Sportsfreunden des SCC Skating Berlin und arbeitete gemeinsam mit ihnen für eine entspannte aber flotte fahrt. Am Ende war Daniel im vergleich zum Vorjahr
trotzdem 3 Minuten schneller im Ziel und vorbereitet für den Sonntag.

Der Sonntag begann früh. Viel zu früh für viele, wie man den Gesichtern entnehmen konnte. Aber es versprach ein schönes Rennen zu werden. Die MSC Truppe
sammelte sich im Startbereich und fand sich auch nach dem Startschuss sofort zusammen. In einem relativ großem Zug ging es dann durch die wunderschöne
Landschaft. Das Tempo war hoch und wurde von uns auch absichtlich hoch gehalten. Zu oft hing man nur hinten dran und verlor dann doch den Anschluss. Das sollte
in diesem Jahr anders werden. In der 2 Runde riss Sebastian mit etwas Pech dann aber doch ab. Nach dem Wechsel an der Spitze wurde er so weit an den Rand
gedrängt, dass er zu langsam wurde um sich wieder einzusortieren. Keine besonders tolle Geste des Zuges einen der Tempo mach dann so zu schneiden, aber gut. Man
kann fürs nächste mal nur daraus lernen. Er fuhr dann eine ganze weile sein eigenes Rennen, bis dann endlich die Verfolgergruppe kam. Daniel war weiter schnell
unterwegs und übernahm mehrmals die Führungsarbeit um das Tempo weiter auf dem Niveau zu halten. Am Ende stellte sich heraus, dass das auch die richtige Taktik
war. Die Führungsfahrer wurden immer weniger und der Rest hing nur noch hechelnd hinten dran. Im Zielsprint musste er sich dann nur Bernd Kawald von SCC Skating
Berlin geschlagen geben. Der wollte wohl erste am Erdinger Stand sein 😉 Für die MSC Wertung hieß es für Daniel 30 Punkte knapp vor Uwe Schilling. Sebastian
hatte sich wohl mehr als 17 Punkte am Sonntag ausgerechnet.

Nun gibt es erst mal eine kleine Pause bis zum nächsten MSC Rennen. Wir halten euch auf dem Laufenden was die Wochen bis dahin noch so alles passiert.