Am Wochenende traf sich die Skater-Szene in Osiecznica zum 7. Waldmarathon. Auch unsere beiden Skater nahmen den Weg über bucklige Autobahnen auf sich, um ihr Debüt bei dieser Veranstaltung zu absolvieren. Das Starterfeld bestand natürlich in deutlicher Mehrzahl aus polnischen Skatern. Die hart gesottenen vom GDRT und natürlich auch die üblichen Verdächtigen vom SCC Skating Berlin, Berliner TSC und O.B.F.S.T. durften dennoch nicht fehlen und vervollständigten das Starterfeld.

Man kann wirklich sagen, dass sich der Veranstalter bei der Ausrichtung der Wettkämpfe eine Menge Mühe gegeben hat. Für jede Leistungs- sowie Altersklasse wurde eine Strecke angeboten. Auch, das ich nenne es mal „Inlinevillage“ konnte sich sehen lassen. Mitgereiste Familienmitglieder konnten sich die Zeit mit einer Kindereisenbahn, großen Hüpfburgen oder einem Losstand ( ich glaube es war einer ) vertreiben. Außerdem gab es mehrere kleine Zelte um sein Materialbestand zu erweitern und einen riesigen Pavillon, der wahrscheinlich aufgrund der schlechten Wetterprognose aufgestellt wurde und locker für alle Teilnehmer gereicht hätte. Gimmicks wie eine getöpferte Finisher Medaille, ein Funktionsshirt der Veranstaltung, Urkunden Druck vor Ort und sogar eine Kartoffelsuppe zur Stärkung heben diese Veranstaltung, abgesehen von den Teilnehmerzahlen, auf das Niveau der ganz großen Veranstaltungen und verdienen Respekt.

Die Strecke ist in gutem Zustand, Stellenweise etwas rau aber absolut keine großen Gefahrensquellen. Kleiner Löcher oder Huckel wurden durch entsprechende Schilder frühzeitig angekündigt und auf der Straße markiert. Die Absperrung der Nebenstraßen war vorbildlich, auch die Streckenposten wussten was sie taten. Das alles führte zu einem zwar anstrengenden aber rund um gelungenen Rennen ohne große Vorkommnisse. Hier konnte einem nur die eigene Leistung im Weg stehen. Das Rennen startete bei trockenem Wetter. Auch im Verlauf des Rennens war, bis auf ein paar kleine Tröpfchen zum Ende hin, kein Regen in Sicht.

Unsere beiden Skater platzierten sich mit Ihren Ergebnissen im Mittelfeld. „Da die Zeit fürs Training fehlte, war ein Marathon doch ein bisschen viel“ bemerkte Sebastian am Ende des Rennens. Daniel konnte sich in der MSC Wertung 20 Punkte sichern, bei Sebastian kamen 17 Punkte aufs Konto. Es war ein toller Tag mit vielen und vor allem sehr guten Eindrücken. Man kann sich auf jeden Fall schon auf das nächste Jahr freuen. Unsere Skater vom WRT kommen gerne wieder.