Berlin, Berlin, wir fahren nach

….ach ne wir sind ja schon hier.

Das bedeutet Heimrennen. Das erste von drei in dieser Saison. Die 34. Auflage des ausverkauften Berliner Halbmarathons stand heute auf dem Programm. Strahlend blauer Himmel, kuschlige 10 Grad und eine langsam aufgehende Sonne fanden unsere beiden Skater früh um 8 vorm Kaffee Moskau vor. Nicht die schlechtesten Bedingungen um sich ein bisschen abzurackern. Traditionell war das Starterfeld wieder bunt mit Nationalitäten gespickt. Mitten in dem Pulk unsere beiden Skater mit Ihren neuen Rennanzügen. Wie immer ist recht wenig Platz zum einfahren, also werden entspannt 2 kleine Runden auf einer 100m langen Nebenstraße gedreht um zu schauen, ob die Ausrüstung sitzt. Nun schnell wieder in die Sonne und ab zum Team-Foto. Nicht nur unsere mitgebrachte Fotografin, auch die offiziellen Fotografen zückten die Spiegelreflex und baten um ein Foto. Somit war dann auch der offizielle Teil erledigt. Nichts wie ab in Richtung Startblock. Beim Berlin Halbmarathon gibt es viele schöne Dinge, aber der Weg in den Startblock ist schwerer als der Halbmarathon an sich. Im Schneckentempo geht es mitten durch die Zuschauer. Lose Gehwegplatten, sandige Stellen und Rillen sorgen dafür, dass auch gestandene Skater aussehen, als würden diese das erste Mal auf den Rollen stehen. Im Startblock der gewohnte Strudeleffekt. Alle rollen im Kreis um zumindest den ein oder anderen Muskel aufzuwärmen. Mit wenig Erfolg, wenn man das mal so sagen darf. Die letzten 15 Minuten sind ran. Das heißt ab zur Startlinie des eigenen Blocks und schauen, wer schon da ist. Unsere beiden Skater platzieren sich in der Mitte der Starter, da es an den Zeitmessmatten eine kleine Einengung gibt. Nun heißt es warten und die schmerzenden Füße in Bewegung halten. Zum stehen sind diese Schuhe eindeutig nicht gefertigt worden. Uwe und Heike vom SCC Skating Berlin gesellen sich zu unseren beiden Skatern und schnell wird noch das Rennen in der vergangenen Woche ausgewertet und die Taktik fürs Rennen beschlossen. Nach dem Start zusammen bleiben, ruhig durch die Massen nach vorne Arbeiten und dann eine gute Gruppe finden. Das klang gut, also konnte es losgehen. Die Glocken von Hells Bells ertönten und spätestens jetzt tat nichts mehr weh. Der Adrenalinspiegel schoss in die Höhe und mit tosendem Applaus wurden die Profis auf die Strecke geschickt. Unsere Skater rollten vor in den Startbereich und das Prozedere begann von vorn. Ein Schuss und ab ging es über die Alexanderstraße mit erstem Zwischenziel Brandenburger Tor. Hier wollten unsere Skater sich formiert und den Anschluss an eine Gruppe gefunden haben. Das klappte auch ganz gut. Sie schlängelten sich Stück für Stück nach vorn. Nur der Anschluss an eine Gruppe funktionierte nicht wie geplant. Somit musste die Gruppe selbst arbeiten. Mit schnellen Wechseln wurde sich zusammen mit den beiden SCClern abgewechselt um das Tempo hoch zu halten. Bis zur 10km Markierung funktionierte das auch super. Fast 29 Km/h konnten als Durchschnitt erreicht werden. In der zweiten hälfte schwanden aber dann doch die Kräfte und die Geschwindigkeit musste etwas zurückgefahren werden. Bis zur Ziellinie kämpften unsere Skater sich so Stück für Stück an den anderen Gruppen vorbei. Am Ende kann man von einem guten Ergebnis sprechen.

Unsere beiden Skater beim Berlin Halbmarathon 2014

Unsere beiden Skater beim Berlin Halbmarathon 2014

Unsere Skater kamen ohne Blessuren ins Ziel und die Anzüge haben den Fluch des ersten Tragens durchbrochen. Nun freuen wir uns auf eine kurze Pause, bevor es beim Spreewaldmarathon in 3 Wochen wieder richtig los geht. Wir gratulieren unseren beiden Skatern zu einer soliden Leistung und blicken nach vorn zum Spreewaldmarathon.

Die Genauen Ergebnisdaten unserer Skater findet Ihr wie immer in der Ergebnisübersicht